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Ich habe Prüfungsangst…

Die Lehrabschlussprüfung, Matura oder sonst eine Prüfung steht an. Und du verlierst jetzt schon deine Nerven. Du redest dir ein, du schaffst das sowieso nicht, du kannst das nicht und überlegst dir dich für den Prüfungstermin krank zu schreiben. Schlimmer noch du sitzt vor der Prüfung und hast ein komplettes Blackout, Gehirn im Flugmodus – alles was du wusstest ist weg, nichts mehr, nicht einmal das Datum fällt dir ein.

Prüfungsangst ein Thema das wir im Team nur zu gut kennen. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden einige Tipps und Tricks für euch zusammenzustellen. Und keine Angst in diesem Beitrag erklären wir dir nicht, dass du einfach die Ruhe bewahren sollst und irgendwelche Atemübungen durchführen sollst.

Was ist Prüfungsangst

Die Panik beginnt meistens schon bei Bekanntgabe des Prüfungstermins und kann sich in verschieden Arten ausdrücken wie zum Beispiel Unwohlsein, Schlaflosigkeit, Unruhe, Konzentrationsschwäche, Selbstzweifel und vieles mehr. Oft führt dies so weit, dass plötzlich das Erlernte komplett gelöscht wird und dein Gehirn in den Ruhezustand geht. Doch Prüfungsangst in Maßen kann auch positiv für dich sein. Denn durch die Angst erhöht sich das kognitive Denken und bereites sich auf den Angriff vor. Ist wie früher bei den Steinzeitmenschen – Wenn damals ein Mammut im Anmarsch war und die Jäger langsam, aber sicher die Hosen voll hatten, machte der Köper etwas Wunderbares, er schüttete Hormone wie Adrenalin aus, welche die Aufmerksamkeit und die Reflexe des Jägers verbesserten und er in der Lage war das Mammut zu erlegen.

So ähnlich verhält sich dein Körper, wenn du deine Prüfungsangst unter Kontrolle hast und nicht komplett durchdrehst. Doch wie schaffst du es diese Angst in Respekt umzuwandeln.

Hierzu haben wir dir einige Tipps zusammengestellt.

Vorbereitung ist der Key

Dieser Tipp ist der Einfachste. LERNE! Wenn du dich gut auf die Prüfung vorbereitest, musst du dir auch nicht in die Hose machen, wenn der Test ausgeteilt wird. Dieser Tipp fängt schon im Unterricht an. Sei Aufmerksam, schreibe mit und mach während den Stunden auch mit. Am Handy spielen kannst du auch zuhause oder im Bus oder der Bahn. Wir können dir aus Erfahrung sagen, dass dies einer der einfachsten Wege ist an dein Ziel zu kommen. Je besser deine Notizen und deine Mitarbeit ist, desto weniger musst du dich auf eine Prüfung vorbereiten und umso weniger Prüfungsangst wirst du haben.

Simuliere die Prüfungssituation

Eine weitere mega nice Methode die Panik in den Griff zu bekommen ist, dich vor der Prüfung schon in eine Prüfungssituation zu begeben. Lass dir von deinen Eltern eine Übungsprüfung erstellen oder frage deine Lehrer um alte Prüfungsangaben. Du kannst auch im Internet nach Prüfungsbeispielen suchen, mittlerweile gibt es fast zu jedem Thema tolle Hilfestellungen. Setzte dich in eine ruhige Ecke, stelle dir einen Timer auf die Prüfungszeit, welche die bei der richtigen Prüfung zur Verfügung steht und schreibe die Prüfung. Dieser Tipp hat gleich zwei Vorteile, zum einen gewöhnst du dich an die Prüfungssituation, was dir im reallife ordentlich weiterhelfen wird und zum anderen geht es ja um nichts. Nach der Auswertung siehst du sofort, welche Themen du noch anschauen musst und welche du schon easy draufhast.

Lernziele setzten und Lernzeiten einhalten

Dieser Punkt hängt stark mit deinem inneren Schweinehund zusammen. Wenn dir das Lernen und die Einteilung des Lernstoffes schon leicht fällt ist dieser Tipp eher weniger interessant für dich – gerne kannst du dir hier noch weitere Inputs sammeln. Für die die sich schwer tun mit der richtigen Einteilung und der Setzung der Lernziele hier ein paar Tricks:

  • Finde die Tageszeit, an welcher du am besten lernen kannst
  • Finde die Umgebung wo du am besten lernen kannst
  • Schreibe dir den Lernstoff übersichtlich auf – mit Kapitelüberschriften und Seitenanzahlen
  • Nimm die Übersicht her und kennzeichne die Inhalte, welche du nicht mehr lernen muss, weil du da eh schon der Profi bist
  • Markiere nun die Inhalte, in welchen du noch gar keinen Tau von irgendwas hast in einer anderen Farbe.

Wenn du diese Schritte gemacht hast, nimm dir ein Blattpapier zur Hand oder öffne ein Excel-Tabelle oder ähnliches, um dir nun eine konkrete Aufstellung zu machen. Plane auf jeden Fall ausreichend Zeit ein, bedeutet einen Tag vor der Prüfung diese Aufstellung zu machen, bringt dir gar nichts… Wie viel Zeit du benötigst hängt vom Lernstoff und deiner freien Zeit ab. Gemäß einigen Studien ist es ratsam die Lerneinheiten in Blöcke zu unterteilen. Bedeutet konkret nimm dir ein Thema vor und unterteile es in 30 Minuten-Blöcke, wichtig ist, dass du während dieser Lerneinheit nicht gestört wirst und du dich zu 100% auf das Lernen konzentrieren kannst. Nach jedem Block machst du eine fünfminütige Pause – steh auf, trink etwas, lenk dich ab und nach den fünf Minuten setzt du dich wieder hin und gibt’s weitere 100%. Teile deinen Lernstoff so ein, dass du zwei Tage vor der Prüfung alle Lerninhalte komplett gelernt hast, damit du die letzten beiden Tage nur noch wiederholen musst, was du gelernt hast. Vergiss nicht ausreichend zu schlafen. Während des Schlafens verarbeitet dein Gehirn die ganzen Informationen und ist somit ein wichtiger Punkt in der Vorbereitung.

Finde einen Lernbuddy

Mit Lernbuddy meinen wir jemanden mit dem du gut lernen kannst. Nicht jemanden der dich gut ablenken kann. Vereinbart fixe Zeiten, zu welchen ihr effektiv lernt und euch auch nur auf das konzentriert. Dies hat den Vorteil, dass du jemanden hast der das gleiche durchmacht wie du. Ihr könnt euch gegenseitig abfragen oder prüfen. Und das Beste ist ihr pusht euch gegenseitig. Das liegt an dem Urinsinkt, dass man immer etwas besser sein möchte als der Gegenbenüber.

Notfall-Entspannung

Falls du vor der Prüfung doch noch komplett am Durchdrehen bist gibt es eine einfache Technik, welche von den besten militärischen Spezialeinheiten durchgeführt wird, bevor sie in den Einsatz gehen.

Ja, wir wissen anfangs haben wir gesagt, dass wird kein Beitrag in welchem euch gesagt wird ihr sollt ruhig durchatmen und entspannen. Doch diese Methode ist so gut, dass wir sie dir erklären müssen.

Suche dir eine ruhige Umgebung, wo dich niemand stören kann. Du kannst hierfür auch auf das stille Örtchen gehen. Die Atemübung dauert weniger als fünf Minuten und fällt somit nicht wirklich auf, wenn du hierfür mal die Klasse verlässt. Kann auch ein kleines Büro sein oder ähnliches. Wichtig ist nur, dass du nicht gestört wirst.

Setzt dich aufrecht hin. Schließe deine Augen und stelle dir eine Box oder ein Viereck vor. Atme dann durch die Nase ein, zähle auf Vier und fahre in Gedanken einer Linie der Box nach. Atme durch den Mund aus und zähle wieder bis vier und fahre der nächsten Linie gedanklich nach. Dies wiederholst du vier- bis fünfmal. Schon nach wenigen Durchgängen verspürst du eine innere Ruhe und dein Puls verlangsamt sich. Nach dieser Übung kannst du dich wieder voll und ganz auf die Prüfung fokussieren.

Abschließend möchten wir gerne die Punkt nochmals zusammenfassen.

Prüfungsangst ist in geringen Maßen gut für die Konzentration. Bereite dich ordentlich auf die Prüfung vor. Simuliere im Vorfeld eine Prüfungssituation, um dich an das Szenario zu gewöhnen. Setze dir Lernziele und halte die Lernzeiten ein. Vergiss die Pausen nicht, in den Pausen verarbeitet dein Gehirn das Erlernte. Finde einen Lernbuddy mit dem du dich zum Lernen verabreden kannst. Notfall-Entspannungsübung der Navi Seals – Für vier Sekunden durch die Nase einatmen und vier Sekunden durch den Mund ausatmen.

Wir hoffen dieser Beitrag hilft dir, deine Prüfungsangst unter Kontrolle zu bringen. Hinterlasse uns gerne ein Feedback oder schreib uns wie du mit Prüfungsangst umgehst unten in die Kommentare oder schreib uns direkt auf Instagram und Facebook. 

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